Norddeutschland

08-2026

Schwerin – Wismar – Lübeck – Lüneburger Heide – Bremen

Station 1 – Schwerin
Schwerin erweist sich als charmante Landeshauptstadt mit exzellenter Lage am Pfaffenteich und Schweriner See. Erwähnenswert ist das wunderschöne Schloss, mit gepflegtem Garten, imposanten Laubbäumen – teils über 160 Jahre alt – und einer liebevoll gestalteten Orangerie. Auch der Dom, der Wochenmarkt 😉 und die vielen niedlichen Cafés sind erlebenswert.

Station 2 – Insel Poel und Wismar
Wieder ein on-off-Tag. Jacke an, Jacke aus, in den Bus rein, aus dem Bus raus. Wir wollen unbedingt mal wieder an die Ostsee, deshalb geht es auf die Insel Poel nach Timmendorf Strand. Gefühlt ein Ostseebad in Miniformat. Wilde Steilküste, kleine Mole, ein Schlauchboot fährt zu den Kegelrobben, selbst die Fischbrötchen sind klein. Um nicht auch noch Minikuchen zu bekommen, fahren wir nach Wismar und erleben dort das beginnende Schwedenfest. Wismar ruft nach mehr!

Station 3 – Wismar
Wismar im Schwedenfieber! Zum 25.Mal findet das Schwedenfest statt, und wir sind dabei. Wir erleben die Königliche Leibgarde bei einer nachgestellten Wachablösung und schwedische Truppen, die Geschichte mit Kanonenschüssen und Gewehrsalven nachstellen- ohrenbetäubend. Zur Stärkung gibt es Elchburger und Tunnbrödsrulle-Hot Dog mit Kartoffelbrei und Wrap. Kulturelle Genüsse kommen ebenfalls nicht zu kurz. Gebannt lauschen wir Oded Kafri, Drummern aus Hamburg, und bewundern die Architektur der historischen Altstadt, insbesondere der monumentalen Backsteinkirchen. Auch der Alte Hafen zieht uns mit seinem Gewimmel magisch an. Wir bewundern und besichtigen einen historischen Eisbrecher. Voller Eindrücke begeben wir uns zum Bus, der wieder pünktlich fährt und über funktionierendes WLAN verfügt.

Station 4 – Lübeck
Heute geht es über Boltenhagen, das Ostseebad mit wechselvoller Geschichte, über Land nach Lübeck. Die „Königin der Hanse“ versprüht das Flair einer Großstadt. Vom Turm der St. Petri Kirche genießen wir den Panoramablick über die Stadt. Viele beeindruckende Backsteingebäude prägen das Stadtbild.

Station 5 – Lübecker Bucht
Es ist Sonntag, kühl und schauerliches Wetter, also erkunden wir die Lübecker Bucht mit Zug und Bus. Timmendorfer Strand wirkt recht steril und protzig, der Strandzugang ist kostenpflichtig. Promisichtung am Sonntagmorgen gleich Null. Niendorf, das wir zu Fuß erreichen, hat einen niedlichen Hafen und eine Kusshaltestelle. Der spannendste Ort ist für uns Travemünde mit dem ältesten Leuchtturm Deutschlands- fast 500 Jahre hat er auf dem Buckel. Auf der Hafenpromenade gibt es Fähren, Frachter und Segler zu beobachten, besonders schön anzuschauen ist die Viermastbark Passat. Zur Stärkung genehmigen wir uns das bisher beste Fischbrötchen und natürlich wieder Cappuccino und Kuchen- oh nein, die Fitnesserfolge der letzten Wochen sind hinüber.

Station 6 – noch einmal Lübeck
Ein Tag ohne Regen-wow. Rauf aufs Rad und rund um Lübeck am Wasser entlang durch die grüne Lunge. Am Nachmittag tauchen wir dank Gabi und Andreas in einige Lübecker Geheimnisse ein, z. B. verkosten wir Rotspon – einen Bordeaux, den schon die Buddenbrooks tranken und der jung per Schiff nach Lübeck transportiert und dort in Eichenfässern weitergereift und abgefüllt wird. Wir lassen ihn 2-3 Minuten atmen und genießen ihn mit Käse. Auch Franzbrötchen sind ein Muss – sehen aus wie Croissants und schmecken lecker nach Zimt. Den Spaziergang durch einige lebhafte Gassen genießen wir sehr.

Station 7 – Lüneburger Heide
Zur Halbzeit ziehen wir in die Lüneburger Heide um, genauer nach Undeloh. Dort dreht sich gefühlt alles um die Heidschnucken – es gibt sie als Holz- und Steinfiguren überall. Ob auch echte Heidschnucken existieren, werden wir morgen herausfinden. Unser kleiner Radausflug zum Angewöhnen führt uns an den Totengrund – dort gibt es kein Wasser, deshalb blüht und gedeiht da nur die Besen- und Glockenheide – eine Augenweide. Und eine Gaumenfreude gönnen wir uns: leckere Buchweizentorte.

Station 8 –
folgt

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